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Aus der Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei Nr. 531 vom 9.11.2009:

Ministerrat beschließt Konzept zur Arbeitszeitverkürzung für Hochschulpersonal / Besonderheiten bei Hochschullehrern werden berücksichtigt / 342 zusätzliche Stellen für die bayerischen Hochschulen

Das Bayerische Kabinett hat heute ein Konzept zur Übertragung der Arbeitszeitverkürzung für die bayerischen Beamten auf den Hochschulbereich beschlossen. Finanzminister Georg Fahrenschon: „Mit unserem Konzept berücksichtigen wir sowohl die Situation der öffentlichen Haushalte als auch die Besonderheiten beim Hochschulpersonal. Insgesamt erhalten die bayerischen Hochschulen 342 neue Stellen.“ Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch: „Mit unserem Konzept stellen wir sicher, dass die Hochschullehrer wie alle anderen Beamten von der Arbeitszeitreduzierung profitieren, dies aber nicht zu Lasten der Qualität der Hochschulausbildung sowie der Ausbauplanung im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang geht. Damit werden wir den großen Herausforderungen gerecht, vor denen die Hochschulen auf Grund der steigenden Studierendenzahlen in den nächsten Jahren stehen.“

Bereits am 16. September 2009 hatte der Ministerrat entschieden, dass die Arbeitszeit aller bayerischen Beamtinnen und Beamten im Wege einer Stufenlösung am 1. August 2012 sowie am 1. August 2013 um jeweils eine Stunde gekürzt wird. Die Arbeitszeit des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an Universitäten und Fachhochschulen besteht im Wesentlichen in Form von Lehrverpflichtungen. Diese Besonderheit muss bei der Rückkehr zur 40-Stunden-Woche beachtet werden, so dass sich die im September beschlossene Stufenlösung nicht ohne weiteres auf den Hochschulbereich übertragen lässt. Das gemeinsame Konzept der Staatsministerien für Finanzen und für Wissenschaft, Forschung und Kunst sieht im Hochschulbereich einen Ausgleich der Kapazitätsverluste durch die Arbeitszeitverkürzung vor. 2012 und 2013 sollen insgesamt 342 zusätzliche Stellen an den Hochschulen geschaffen werden. Die Kosten hierfür betragen rund 24 Millionen Euro pro Jahr. Hierdurch kann bei Universitäten und Kunsthochschulen eine individuelle Reduzierung der Lehrverpflichtung realisiert werden. Bei Fachhochschulen ist eine generelle Reduzierung von 19 auf 18 Unterrichtsstunden geplant. „Besonders freut es mich, dass wir die Lehrverpflichtung der Professoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften von 19 auf 18 Stunden reduzieren werden. Durch die neue Regelung werden diese Hochschulen im Wettbewerb um die besten Köpfe gestärkt“, so Minister Heubisch.

Die nähere Ausgestaltung des Konzepts wird im Rahmen einer Änderung der Lehrverpflichtungsverordnung erfolgen.